Tipps für die Gehaltsverhandlung mit dem Chef: Egal ob Choleriker oder Newbie-Boss

Mit diesen Tipps klappt Ihre Gehaltsverhandlung

Auf eine Gehaltsverhandlung sollte man sich gut vorbereiten. Inhaltlich, sachlich aber auch taktisch. Stellen Sie sich dazu eine wichtige Frage: Welcher Typ ist Ihr Chef? Je nachdem lässt sich Ihr Chef mit unterschiedlich vorgetragenen Argumenten davon überzeugen, dass Sie Ihre Gehaltserhöhung wirklich verdienen. Seien Sie vorbereitet und kommen Sie mit den richtigen Argumenten!

 

Chef-Typ Mr. Wutanfall: Wie können Sie es wagen, jetzt eine Gehaltserhöhung zu fordern?!1!

Der Cholerische ChefEs tobt mal wieder im Nebenzimmer? Wahrscheinlich nichts Ernsthaftes. Denn dieser Typ geht wegen jeder Kleinigkeit durch die Decke. Weil er sich aber mindestens genauso schnell wieder abregt, findet der cholerische Chef nichts Schlimmes dabei – und merkt nicht, dass er regelmäßig eine Spur der Verwüstung und eingeschüchterte bis beleidigte Kollegen hinterlässt.

 

Die beste Gehaltsverhandlungs-Taktik im Umgang mit dem cholerischen Chef

Der cholerische Chef ist eigentlich kein schlechter Mensch, er ist eben wehrloser Spielball seiner Gefühle. Machen Sie deshalb ein Gespräch mit ihm aus, wenn mit guter Laune zu rechnen ist. Gehen Sie auch nicht von vorneherein in die Defensive, sondern argumentieren Sie freundlich, selbstbewusst und sachlich. Wenn er in Rage gerät, nehmen Sie es nicht persönlich. Versuchen Sie lieber, das Gespräch wieder in geregelte Bahnen zu lenken, damit er schnell wieder aus seiner blutroten Wolke herausfindet.

 

Chef-Typ „Best Buddy“: Wer Spaß bei der Arbeit hat, braucht keine Gehaltserhöhung

Die beste Freundin ChefinDieser Chef hat Ihnen schon am ersten Arbeitstag das „Du“ angeboten und Sie auf Facebook geaddet. Natürlich geht das Team regelmäßig abends noch in die Kneipe, zum Fußball schauen oder zum gemeinsamen Spieleabend. Ein tolles Betriebsklima und Spaß bei der Arbeit sind diesem Chef eben viel wichtiger als Zahlen – und auch wichtiger als Geld. Vor allem Ihr Geld.

 

So überzeugen Sie den „Best Buddy Boss“ in der Gehaltsverhandlung

Greifen Sie das positive Feedback und die tolle Atmosphäre im Team auf, wenn Sie auf Ihre gute Arbeit zu sprechen kommen. Machen Sie deutlich, dass eine finanzielle Honorierung Ihrer Leistungen viel zu Ihrer Sorgenfreiheit und Ihrem Spaß an der Arbeit beiträgt. Und niemand geht gerne mit einem Kollegen aus, der Sorgenfalten kriegt, nur weil er an der Reihe ist die nächste Runde zu zahlen.

 

Chef-Typ Clanoberhaupt: Harte Arbeit zahlt sich aus

Der Firmen-PatriarchDieser Typ hat das Unternehmen vor gefühlt 120 Jahren mit den eigenen Händen aus dem Nichts aufgebaut. Womöglich prangt die erste verdiente D-Mark noch auf seinem Massivholz-Schreibtisch, irgendwo zwischen dem Familienfoto und dem Messing-Brieföffner. Der Patriarch ist streng, aber gütig, seine Währungen sind Loyalität, harte Arbeit und ein langer Atem.

 

So erhalten Sie eine Gehaltserhöhung vom Patriarchen

Dieser Chef ist stolz auf das, was er geleistet hat und kann eines gar nicht leiden: Insubordination (ja, wahrscheinlich hat er diesen Begriff in seinem aktiven Wortschatz). Geben Sie Ihm zu verstehen, dass Sie die lange Unternehmenstradition und seine Verdienste wertschätzen. Zwischen den Zeilen vermitteln Sie, dass Sie die bestehende Hierarchie keinesfalls in Frage stellen. Rücken Sie Ihren unermüdlichen Einsatz für das Wohl des Unternehmens ins Licht und zeigen Sie ihm, was Sie erreicht haben – er wird es gütig entlohnen.

 

Chef-Typ Der Unerfahrene: [Textbaustein aus dem Gehaltsverhandlungs-Seminar]

Der unerfahrene Newbie-BossGerade erst befördert oder neu eingestellt ist dieser Chef hoch motiviert und will alles richtig machen. Er will es sich nicht anmerken lassen, aber tief im Herzen ist er noch etwas unsicher in seiner Position. Eben erst hat er noch ein Management-Seminar besucht, in dem er Schritt für Schritt gelernt hat, wie man eine „professionelle Gehaltsverhandlung“ führt. Und genau diese Taktiken und Phrasen wird er auch bei Ihnen anwenden, egal wie lange Sie schon im Betrieb sind.

 

So führen Sie eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung mit dem Newbie-Boss

In seinem Führungsseminar hat er in der Regel auch gelernt, wann Gehaltsforderungen berechtigt sind: Wenn Ihre Leistungen im vergangenen Jahr entsprechend gut waren, Ihre letzte Gehaltserhöhung schon ein Weilchen zurückliegt und es dem Unternehmen insgesamt gut geht. Er will ein Gespräch aus dem Lehrbuch? Geben Sie es ihm – inklusive einer überhöhten Gehaltsforderung, die er entsprechend herunterhandeln kann.

 

Chef-Typ Regelkonform: Es tut mir leid, das Gehaltsgefüge lässt derzeit keine Erhöhung zu

Die streber-chefinWas dieser Chef nicht ist: Unkonventionell, flexibel, das was man einen „Rulebreaker“ nennt. Nein, dieser Vorgesetzte ist vorschriftentreu und korrekt. Das macht ihn zwar etwas langweilig, aber dafür fair, integer und auch ein bisschen berechenbar. Auf sein Wort ist Verlass. Natürlich nimmt er sich gerne Zeit für ein persönliches Gespräch in seinem Büro, wie sich das so gehört für einen „guten Chef“.

So verhandeln Sie mit dem Vorschriftentreuen Vorgesetzten

Wenn Ihre Gehaltserhöhung objektiv berechtigt ist, haben Sie hier mit keinen größeren Schwierigkeiten zu rechnen. Falls doch: Erkundigen Sie sich nach den konkreten Bedingungen für eine Gehaltserhöhung. Welche Funktion erlaubt welche Gehaltsspanne und was sind die Kriterien für eine Erhöhung? Falls das Gehalt für Ihre Position bereits ausgeschöpft ist, müsste es wohl langsam an der Zeit für eine Beförderung sein. Sie möchten ja ohnehin schon lange mehr Verantwortung übernehmen.

 

Chef-Typ Mr. Wichtig: Dafür habe ich jetzt keine Zeit

Boss Marke Mr WichtigDiesen Chef trifft man immer nur zwischen Tür und Angel. Ständig ist er auf Geschäftsreise, und wenn er mal da ist, bekommt man ihn nur im Meeting zu Gesicht. Den Rest der Zeit sitzt er nämlich in anderen Meetings. Das Gute daran: Solange es gut läuft, mischt er sich auch nicht in das Tagesgeschäft ein und stört die ohne ihn reibungslos ablaufenden Prozesse nicht. Es ist allerdings schwierig, mal einen Termin mit ihm zu ergattern und jedes Gespräch fühlt sich an wie ein Pitch.

 

So überzeugen Sie den Busy Boss von Ihrer Gehaltserhöhung

Wenn Sie endlich Ihren 10 Minuten Time-Slot mit ihm ergattert haben, ist erst mal eine Executive Summary notwendig. Rufen Sie ihm kurz und knackig ins Gedächtnis, was im letzten Jahr gelaufen ist und was Ihr Anteil an den Erfolgen war. Wenn er die Frage nach der Gehaltserhöhung nach oben delegieren will, nageln Sie ihn auf ein verbindliches Ziel fest. Was hält er denn persönlich für angemessen und vor allem: Bis wann können Sie mit einer Antwort rechnen? Tragen Sie das Datum demonstrativ in Ihrem Kalender ein – und vereinbaren Sie direkt einen Folgetermin.

 

 

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Interview mit Robin Pricken, Softwareentwickler bei AVM

Robin Pricken, Softwareentwickler bei AVM, erzählt wie er für seine Masterarbeit auf AVM aufmerksam wurde, wie das ganze Recruiting ablief und warum er sich vorstellen kann, noch lange beim Berliner Unternehmen zu bleiben. 

Wie bist du denn auf AVM aufmerksam geworden?

Mein Studium der Ingenieurinformatik an der Technischen Universität Ilmenau wollte ich mit einer praktischen Masterarbeit in einem Unternehmen abschließen. Auf der Suche nach einem geeigneten Platz stieß ich Mitte 2016 über ein Jobportal auf das Unternehmen AVM. Allerdings wusste ich im ersten Moment nicht, wer oder was sich hinter den drei Buchstaben verbarg. Nach einer kurzen Recherche habe ich dann aber recht schnell festgestellt, dass AVM die Firma hinter den FRITZ!Produkten ist.

Du hattest also schon vorher einen Berührungspunkt zum Unternehmen?

Interessanterweise sorgte ein FRITZ!Produkt für meinen Einstieg in die große, weite Welt des Internets. Die FRITZ!Card hatte mir meinen ersten Internetanschluss per ISDN nach Hause gebracht und ist mir damit mehr als positiv in Erinnerung geblieben. Das war mit einer der Gründe dafür, dass ich kurzerhand eine Initiativbewerbung auf eine Abschlussarbeit an AVM schickte. Man hat mich dann prompt zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Wie lief dein Vorstellungsgespräch ab?

Während des lockeren Gesprächs hatte ich vom Konferenzraum aus einen tollen Blick auf die sonnige Spree. Der erste Eindruck war perfekt und man hatte mir schon im ersten Gespräch aufgezeigt, dass AVM gerne mit mir über die Masterarbeit hinaus zusammenarbeiten möchte. Ab da war spätestens für mich klar, dass ich hier unbedingt anfangen möchte. Mir wurden dann zwei spannende Themen für meine Abschlussarbeit vorgestellt. Ich entschied mich für eines im Bereich der Sprachqualität, bei dem ich verschiedene Ansätze untersucht habe, die zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit in lauten Umgebungen beitragen. So hatte ich die Möglichkeit, mich in ein mir bis dato noch unbekanntes Themengebiet einzuarbeiten und bei der praktischen Umsetzung das Wissen aus meinem Studium einzubringen.

Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre bei AVM beschreiben? Und wie bist du als Masterand in deinem Team aufgenommen worden?

Im Rahmen meiner Abschlussarbeit bin ich sehr gut betreut worden, was mir nicht nur den Einstieg in die neue Thematik, sondern auch die Anfangszeit in der Firma leicht gemacht hat. Bei AVM ist man mit jedem gleich per Du und es wird nicht nur von flachen Hierarchien gesprochen, sondern sie werden wirklich gelebt. Meine neuen Kollegen standen mir von der ersten Minute immer mit Rat und Tat zur Seite.  So konnte ich meine Masterarbeit nicht nur mit großem Erfolg abschließen, sondern ich habe einen Teil meiner Arbeit auch auf einer Konferenz vorstellen können.

Wie ging es dann weiter für dich?

Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Masterarbeit wurde ich nahtlos in mein Team übernommen und arbeite jetzt weiter an der praktischen Umsetzung meines Themas.

Wenn du dir eine Sache aussuchen müsstest, die dir ganz besonders an AVM gefällt, welche wäre das?

Am besten gefällt mir bei AVM der familiäre Umgang, der sich nicht nur im täglichen Arbeiten miteinander zeigt, sondern auch auf Messeauftritten, Weihnachtsfeiern oder unserem gemeinsamen Sommerfest. Gepaart mit den innovativen Produkten und der individuellen Freiheit bei AVM, kann ich mir gut vorstellen noch einige Jahre hier zu arbeiten.

Danke für das nette Gespräch!

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„Haben Sie noch Fragen?“ Mit diesen eigenen Fragen punkten Sie im Bewerbungsgespräch

eigene Fragen im Vorstellungsgespräch

Sie haben sich perfekt auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet, haben die Website des Arbeitgebers lang und breit durchgelesen, Privatgespräche mit eventuellen zukünftigen Kollegen geführt, kennen Ihre Gehaltsvorstellungen und wissen was Ihre Stärken und Schwächen sind. Aber zur perfekten Vorbereitung für ein Bewerbungsgespräch gehört nicht nur, dass Sie alle Fragen des Personalers beantworten, sondern dass Sie am Ende des Gespräches auch eigene Fragen parat haben. Zugegeben, nachdem man sich intensiv auf ein Unternehmen vorbereitet hat, bleiben gefühlt kaum Fragen offen. Deswegen haben wir hier einige der wichtigsten eigenen Fragen gesammelt, die Sie selbst in einem Bewerbungsgespräch stellen können.

 

No-Go: Keine eigenen Fragen im Vorstellungsgespräch stellen

Die Aufforderung, eigene Fragen zu stellen, kommt in so gut wie jedem Bewerbungsgespräch vor. Auf gar keinen Fall sollten Sie jetzt schüchtern den Kopf schütteln und sich schnell verdrücken. Denn Ihre eigenen Fragen zeigen, dass Sie echtes Interesse an dieser Stelle haben und nicht einfach nur irgendeinen Job suchen, der Ihre Miete zahlt. Aber noch wichtiger ist, dass Sie von den Antworten auf Ihre Fragen wirklich profitieren. Denn natürlich müssen Sie nicht nur Ihren zukünftigen Arbeitgeber überzeugen, dass Sie der Richtige sind – Sie müssen auch herausfinden, ob die Firma und das Arbeitsklima dort zu Ihnen passen.

Übrigens: Noch besser ist es, wenn das Bewerbungsgespräch zu einem richtigen Gespräch wird, anstatt ein einseitiges Frage-Antwort-Spiel zu sein. Lassen Sie Ihre Rückfragen also ruhig bereits in das Gespräch miteinfließen, anstatt sie sich alle für das Ende aufzusparen.

Also, welche Fragen können Sie am Ende des Bewerbungsgespräches stellen?

 

Wurde die Stelle neu geschaffen oder warum ist sie vakant?

Diese Frage ist enorm wichtig – die Antwort verrät Ihnen, ob Sie sich gerade auf einen Schleudersitz bewerben. Wenn die Ansprüche zu hoch, Wertschätzung und Budget zu niedrig sind, hält es niemand lange in der Position aus. Das wäre ein absolutes Warnsignal für Sie. Aber vielleicht ist Ihr Vorgänger auch befördert worden – das ist natürlich ganz klar ein Pro-Argument. Wurde die Stelle hingegen neu geschaffen, zeigt Ihnen das zwei Dinge: Ihr zukünftiger Arbeitgeber hat keine Scheu, Geld in die Hand zu nehmen und sich an Entwicklungen anzupassen.

 

Wie ist das Team strukturiert und wer wird mein direkter Vorgesetzter, wenn ich eingestellt werde?

Hier finden Sie einiges über die Hierarchien in Ihrem zukünftigen Unternehmen heraus. Sie erfahren, ob Ihr Vorgesetzter sich eher als primus inter pares fühlt oder ob es strenge Hierarchien gibt, die es zu beachten gilt. Das wirkt sich natürlich auch auf Ihren Umgang mit Ihren direkten Teamkollegen aus und ist ein wichtiger Faktor für das Betriebsklima. Sicher haben Sie hier eigene Präferenzen – deshalb ist die Frage enorm wertvoll für Sie um herauszufinden, wie wohl Sie sich an dieser Position fühlen würden.

 

Welche Projekte stehen in nächster Zeit an?

Was ist geplant, welche Herausforderungen kommen auf Sie zu? Diese Frage zeigt Ihnen, wie schnell es ernst werden wird im neuen Job – und natürlich können Sie Ihrem Gesprächspartner vermitteln, dass Sie sich den Anforderungen gewachsen fühlen, vielleicht direkt Ihre eigenen Ideen einbringen könnten. Die Antwort zeigt Ihnen selbst, ob Sie sich auf den neuen Job und spannende Aufgaben freuen können – oder ob Ihnen ein ewiges Einerlei des Immergleichen blüht.

 

Wie werden Talente bei Ihnen gefördert?

Diese Frage zeigt Ihrem Gesprächspartner, dass Sie ehrgeizig sind. Natürlich interessiert Sie der aktuelle Posten. Aber Sie möchten auf keinen Fall stagnieren, sondern sich stetig weiterentwickeln. Die Antwort verrät Ihnen, ob die berufliche Weiterbildung und Talentförderung im Unternehmen eine Selbstverständlichkeit ist, oder ob Sie um jede Seminarsteilnahme werden feilschen müssen.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag in dieser Position aus?

So erfahren Sie mehr über die tatsächlichen Anforderungen, denen Sie täglich in diesem Job begegnen werden und lernen dazu, welche Fähigkeiten und Kenntnisse man mitbringen muss. Mögliche Missverständnisse über die Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten in dieser Position werden mit dieser Frage ausgeräumt. Diese Frage dient vor allem Ihnen dazu, herauszufinden, wie viel Selbstvertrauen Sie in die neue Stelle mitbringen.

 

Eigene Fragen für das Bewerbungsgespräch finden

Am besten ist es natürlich, wenn Sie Ihrem Gesprächspartner keine vorgefertigten Rückfragen stellen, die Sie im Internet gefunden haben, sondern ernstgemeinte Fragen stellen über Dinge, die Sie interessieren! Leichter gesagt, als getan? Mitnichten. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und überlegen Sie sich, was Ihnen bei einem Job wirklich wichtig ist. Sind es flexible Arbeitszeiten, mögliche Fortbildungen oder eine Unternehmenskultur, die zu Ihnen passt? Sammeln und priorisieren Sie diese Aspekte und formulieren Sie Fragen dazu. Das sind die Fakten, die Sie brauchen, um sich zwischen zwei verlockenden Jobangeboten zu entscheiden! Bleiben Sie dabei aber bescheiden und fragen Sie nicht direkt nach dem Zeitpunkt der ersten Gehaltserhöhung!

Auf keinen Fall sollten Sie jedoch Fragen nach etwas stellen, was Sie mühelos der Website des Unternehmens hätten entnehmen können, oder eine von diesen 5 No-Go Fragen. Das würde nur Ihre mangelnde Auseinandersetzung mit dem Unternehmen unterstreichen.

 

Welche Gegenfragen stellen Sie bei jedem Vorstellungsgespräch? Wir freuen uns auf Kommentare!

 

Noch Fragen? Finden Sie jetzt einen brandaktuellen IT-Job auf dice.com!

 

 

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Sind Sie noch IT-Freelancer oder schon scheinselbstständig?

Viele IT-Freelancer arbeiten Scheinselbständig ohne es zu wissen

Um das Thema Scheinselbständigkeit gab es in den letzten Jahren einiges an Wirbel – Petitionen wurden lanciert, 119.245 persönliche Protestmails an Bundestagsmitglieder versandt (innerhalb von drei Tagen, wohlgemerkt), Gesetzesentwürfe erstellt und wieder verworfen. Als dieser Artikel entstand, zählte die Gulp-Datenbank rund 90.900 IT-Freiberufler in Deutschland. Sie alle stecken momentan in einer unübersichtlichen Situation – wir wollen in diesem Artikel versuchen, die Fakten aufzudröseln und klar zu stellen, worauf IT-Freelancer nach aktuellem Stand der Dinge achten müssen.

 

Einführung: Was ist Scheinselbständigkeit eigentlich?

Vorneweg: Da dieses Thema Freiberufler und Selbständige gleichermaßen betrifft, werden die Begriffe hier ebenbürtig verwendet. Die einfache Definition für Scheinselbständigkeit lautet (gemäß Duden): „nur scheinbare berufliche Selbstständigkeit eines zwar teilweise in eigener Verantwortung und auf eigene Rechnung, jedoch in Abhängigkeit von einem Auftraggeber arbeitenden Erwerbstätigen“. Soll heißen: Wenn ein Selbständiger wie ein abhängig Beschäftigter behandelt wird, aber trotzdem komplett selbst für seine Renten- und Sozialversicherung aufkommen muss und das unternehmerische Risiko trägt, gibt er alle Vorteile der Selbständigkeit auf, behält dafür aber die Nachteile. Und das ist weder rechtens noch im Sinne der Arbeitnehmer. Aber wie kann die Behörde überhaupt feststellen, ob so ein Fall vorliegt?

 

Wie läuft die Prüfung auf Scheinselbständigkeit durch die Rentenversicherung ab?

Um Sozialversicherungsbetrug vorzubeugen, möchte die deutsche Rentenversicherung (DRV) einen klaren Unterschied zwischen Selbständigen und festangestellten Mitarbeitern sehen. Daher strengt sie im Jahr um die 20.000 Statusfeststellungsverfahren an. Das Problem: Die Zusammenarbeit von Unternehmen und selbständigen ITlern oder anderen Wissensarbeitern wird immer enger und intensiver und der Rentenversicherung fällt es immer schwerer, einen Unterschied auszumachen. Entsprechend hat sich auch die Sichtweise der DRV in den letzten Jahren verändert – sie ist strenger geworden und entscheidet zunehmend für Scheinselbständigkeit.

Aber der Reihe nach.

Ein Statusfeststellungsverfahren kann freiwillig durch den Auftraggeber oder den Selbständigen initiiert werden, und zwar durch die Einsendung des entsprechenden Formulars. Dieses Vorgehen kann für die Beteiligten den Vorteil haben, zu Beginn einer Zusammenarbeit schnell Rechtssicherheit herzustellen, Experten raten jedoch von einer freiwilligen Meldung ab. Denn das Verfahren ist sehr aufwändig, dauert mitunter extrem lange und hat einen unvorhersehbaren Ausgang. In der Konsequenz müssen alle Beteiligten lange in einem Zustand der Rechtsunsicherheit leben. Ein Statusfeststellungsverfahren kann allerdings auch unangekündigt von Dritten im Rahmen von Betriebsprüfungen oder Prüfungen zur Einhaltung des Mindestlohnes ausgelöst werden.

 

Was passiert, wenn die Rentenversicherung eine Scheinselbständigkeit feststellt?

Wenn ein scheinselbständiges Arbeitsverhältnis festgestellt wird, wird es teuer. Die absolvierte Tätigkeit wird als sozialversicherungspflichtig eingestuft und der Arbeitgeber wird dazu verdonnert, für bis zu 4 Jahre rückwirkend die versäumten Beiträge zu Pflege-, Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung zu zahlen. Der Arbeitnehmer hat darüber hinaus die Möglichkeit, sich als Angestellter einzuklagen. Wird außerdem unterstellt, dass die Scheinselbständigkeit (und damit der Sozialversicherungsbetrug) vorsätzlich initiiert wurde, kann das sogar strafrechtliche Konsequenzen bis hin zur Freiheitsstrafe für den Arbeitgeber nach sich ziehen.

„Eigentlich doch ganz gut“, denken sich jetzt vielleicht einige IT-Freelancer.

Und das stimmt in der Theorie ja auch – die Regelung gibt es, um Arbeitnehmer vor missbräuchlichen Arbeitsbedingungen zu schützen. Strebt man aber kein abhängiges Arbeitsverhältnis an, sondern möchte ein ehrlicher IT-Freelancer bleiben, steht man hier als Freiberufler vor einem Problem. Denn in der Praxis hat die Sache den kleinen aber feinen Haken, dass viele potentielle Auftraggeber ihre Konsequenzen ziehen und Alternativen für „gefährliche“ Freiberufler suchen und Aufträge rar werden. Ganz abgesehen davon, dass man auch den Auftrag, über den entschieden wurde, erst mal los ist – vom ruinierten Ruf ganz zu schweigen.

Schlechte Zeiten für IT-Freelancer

Scheinselbständigkeit bei ITlern – was zuvor geschah

Die ganze Debatte wurde losgetreten, als sich 2013 zwei Freiberufler erfolgreich bei der Daimler AG einklagten. Sie waren jahrelang scheinselbständig über einen Dienstleister bei Daimler tätig – und mussten nach gewonnenem Prozess von Daimler fest angestellt werden. Nach diesem Paukenschlag wurden Rentenversicherung und Politik hellhörig – und die Arbeitgeber zunehmend vorsichtig. Externe IT-Spezialisten wurden fortan vermehrt über Zeitarbeitsfirmen eingekauft, statt auf die wacklige Bank IT-Freelancer zu setzen. Das nimmt den Arbeitgebern viele Sorgen – aber die IT-Freiberufler schauen dabei natürlich in die Röhre.

2015 stellte Arbeitsministerin Nahles (SPD) einen zwischenzeitlich erarbeiteten Gesetzesentwurf „gegen den Missbrauch von Werkverträgen“ vor. Dieser enthielt viele lobenswerte arbeitnehmerfreundliche Ideen, aber eben auch Punkte, die die bisherige Arbeitsweise von IT-Freelancern beeinflussen würden. Der VGSD (Verband der Gründer und Selbständigen Deutschlands e.V.) war ganz und gar nicht begeistert davon, äußerte seine Bedenken in einem offenen Brief und startete eine Petition, die am Ende 21.833 Unterschriften stark war. Für ihn stand fest, dass die Vorhaben, wenn sie wie geplant umgesetzt würden, den Selbständigen mehr schaden als nützen würden.

2016: Die öffentliche Aufmerksamkeit und das Engagement, die der Gesetzesentwurf auslösten, führten zu einem Umdenken. Die beanstandeten Negativkriterien zur Feststellung der Scheinselbständigkeit wurden ersatzlos aus dem Gesetzesentwurf gestrichen. Damit ist für die Selbständigen in der IT und anderswo die Uhr wieder zurückgedreht – aber ehrlich gesagt, war auch das nicht gerade optimal und die Rechtssicherheit für den Einzelnen ließ und lässt aufgrund schwammiger Kriterien der DRV zu wünschen übrig.

 

Wie ist die Situation für Selbständige ITler im Jahr 2017?

Dass Unternehmen vermehrt Alternativen zur Beschäftigung von Freiberuflern suchen, hat sich in den letzten Jahren kaum gebessert. Stattdessen wird immer häufiger mit Arbeitnehmerüberlassungen oder befristeten Verträgen gearbeitet. Und Freelancer werden dazu ermuntert, die Selbständigkeit zugunsten dieser Varianten aufzugeben. Seit den neuen Gesetzen, die dem großzügigen Einsatz von Zeitarbeitern einen Riegel vorschoben – mit der Konsequenz, dass Arbeitnehmer schneller ausgetauscht werden – ist das aber auch keine tragbare Lösung für den einzelnen ITler, vor allem nicht, wenn er wirklich gerne selbständig sein und bleiben möchte.

Zur rechtlichen Situation: Aktuell arbeitet die DRV mit einem langen Katalog an Indizien, die auf eine selbständige bzw. scheinselbständige Tätigkeit hinweisen. Hin und wieder wird der Katalog durch aktuelle Entscheidungen des Arbeitsgerichtes modifiziert, was es schwierig macht den Überblick zu behalten. In einer Einzelfallbetrachtung des aktuell beanstandeten Beschäftigungsverhältnisses werden diese Indizien gegeneinander abgewogen und schließlich eine Entscheidung gefällt. Dazu gehören beispielsweise die Höhe des Honorars, ob der Freelancer frei über Arbeitszeit und -ort entscheiden kann, oder ob er in die Organisationsstruktur des Auftraggebers mit einbezogen ist. Was viele nicht wissen: Für mehrere unterschiedliche Auftraggeber zu arbeiten ist kein Argument mehr für eine Selbständigkeit, denn es ist durchaus möglich, parallel selbständig zu arbeiten und in einem scheinselbständigen Arbeitsverhältnis zu stehen.

 

Checkliste: Sind Sie scheinselbständig?

Wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen mit „ja“ beantworten, sind Sie möglicherweise scheinselbständig beschäftigt und sollten sich dringend Gedanken über Ihren aktuellen Auftrag machen.

  1. Müssen Sie Rechenschaft über Anwesenheits- und Urlaubszeiten ablegen?
  2. Wird Ihnen der Arbeitsplatz vom Auftraggeber gestellt?
  3. Werden Ihre Arbeitsmittel, z.B. Computer, Telefon oder Software vom Auftraggeber gestellt?
  4. Sind die zu erbringenden Leistungen und Produkte unklar oder schwammig formuliert?
  5. Sind Mitarbeiter des Auftraggebers Ihnen gegenüber weisungsbefugt?

 

Vorsichtsmaßnahmen für IT-Freelancer: So können Sie sich vor Scheinselbständigkeit schützen

  • Um hier nicht in die Falle zu tappen, sollte sich jeder IT-Freelancer noch bevor er den ersten Auftrag annimmt, erst einmal hinsetzen und sich über seinen Leistungsumfang klar werden. Welches Produkt biete ich an und was kostet es? So ergibt sich ein Katalog der Leistungen oder Produkte, die ein Auftraggeber fortan buchen kann. Beispielsweise 3 Mal Anlegen von Benutzeraccounts, 1 Stück Software Programmieren, oder 50 Anwenderanfragen bearbeiten, etc. Entsprechend sollten Sie anschließend die Leistungen und nicht die erbrachte Arbeitszeit abrechnen.
  • Achten Sie außerdem penibel auf die Formulierung Ihrer Verträge und befreien Sie sie von allen Vorschriften, die Ihnen vorschreiben, wie Sie sich und Ihren Auftrag zu organisieren haben. Wichtig sind nur Ihr Angebot mit den klar aufgeschlüsselten und bepreisten Leistungen und der Auftrag.
  • Nutzen Sie zur Erfüllung des Auftrages ausschließlich eigene Ressourcen, von Laptop über Programme bis hin zum Briefpapier. Wenn Sie Zugriff auf die Systeme des Kunden brauchen, lassen Sie sich den Zugang von diesen einrichten.
  • Das Wichtigste: Bleiben Sie über die Entwicklungen informiert und werden Sie aktiv, wenn es sein muss. Mögliche Anlaufstellen für IT-Freelancer sind der DBITS, der Deutsche Bundesverband Informationstechnologie für Selbständige e.V. und der VGSD, der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. die sich in der Vergangenheit stark für die Rechte der Freelancer eingesetzt haben.

 

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Die Cyber-Security Trends 2017 – vor diesen Gefahren warnen Experten

cyber security bericht 2017

Cyber Security, die Sicherheit im Internet, gewinnt im Zeitalter des IoT und der digitalen Transformation auch bei Unternehmen außerhalb der IT-Branche zunehmend an Bedeutung. Mit den steigenden Cyber Security Budgets steigt auch die Nachfrage nach Cyber Security Spezialisten, die Unternehmen und Behörden vor feindlichen Zugriffen schützen sollen. Der TÜV Rheinland hat nun untersucht, welche Aufgaben auf Cyber Security Spezialisten zukommen und veröffentlichte kürzlich die Cyber Security Trends 2017. Zusätzlich veröffentlichte das Cyber Security Unternehmen Watch Guard ihre Internet Security Insights. Wir haben einen Blick darauf geworfen und stellen die wichtigsten Trends vor.

 

Die Wucht der Cyber-Attacken wird zunehmen – halten Ihre Systeme stand?

WannaCry und Petya.A, die 2017 in kurzer Folge weltweit die Unternehmen lahmlegten, waren nur der Anfang. In Zukunft werden mehr und stärkere Cyber-Attacken auf uns zukommen, prophezeit das Paper. Der Grund: Das Geschäftsmodell Ransomware-as-a-Service in Form von DDoS und DoS-Attacken scheint sich für die Angreifer zu lohnen. Das Ziel: Raub von Nutzer- und Kreditkartendaten oder Erpressung und Lösegeldforderungen an die Opfer. Gefährdet sind Unternehmen, aber auch öffentliche und infrastrukturelle Einrichtungen wie Krankenhäuser, Banken und Stromerzeuger. Vor allem brasilianische Banken scheinen momentan stark mit Java-basierter Malware attackiert zu werden. Fehlende Sicherheitsstrategien und Unkenntnis der Opfer machen es den Cyber-Kriminellen leicht, in die Systeme einzudringen. Und viele Opfer tendieren dazu, das Lösegeld einfach zu zahlen um rasch wieder den Betrieb aufnehmen zu können.

 

Was kommt auf uns zu?

  • Unternehmen müssen sich Sicherheitsstrategien zurechtlegen, um nicht völlig wehrlos zu sein.
  • Die Nachfrage nach Cyber-Threat-Intelligence Lösungen steigt.

 

Wenn sich das IoT selbständig macht – wie gut sind Ihre Geräte geschützt?

Dass IoT-Lösungen für den Endverbraucher, Schlagwort „Smart Home“, aufgrund einer Mischung von Unkenntnis der User und unzureichender Sicherheitseinstellungen von Billig-Anbietern oft haarsträubend schlecht vor Manipulation geschützt sind, ist nicht erst seit dem großen Report der Süddeutschen bekannt. Aber auch die Datensicherheitsarchitekturen von Behörden, die IoT-Systeme für die sogenannte Smart City unterhalten, sind gefährdet. Systeme für Smart Energy und Smart Grid müssen vor unbefugtem Zugriff und Missbrauch als Botnetz geschützt werden. Auch hier ist die Unkenntnis der Anwender – im Privaten wie im Öffentlichen Sektor – eine große Gefahrenquelle. Voreingestellte Sicherheits-Passwörter werden erschreckend oft einfach beibehalten oder sind überhaupt nicht vorhanden. Die Aufgabe von Cyber-Security-Professionals wird es sein, Aufklärung zu betreiben, die IT-Security Schwachstellen zu ermitteln und zu beseitigen. Anzeichen für die gesteigerte Bedrohung ist der steigende Anteil von Linux-Malware. Im ersten Quartal 2017 machte Linux-Malware bereits einen Anteil von 36% aus, wie WatchGuard in ihrem Internet Security Report berichten.

 

Was kommt auf uns zu?

  • Öffentliche Diskussionen über eine verpflichtende Sicherheits-Zertifizierung für vernetzte Geräte.
  • Wirksamere Cyber-Security Auflagen der Aufsichtsbehörden.

 

Video-Zusammenfassung: Die Cyber Security Trends laut TÜV Rheinland

 

Cloud Security wird immer wichtiger

Mit der Datenmenge in der Cloud wächst auch die Sensibilität für die Cloud Security.

Daher wird es immer mehr Sicherheitslösungen für die Datensicherheit in der Cloud geben. Dazu gehören Identity-and-Access-Management Lösungen (kurz: IAM), die die Verwaltung von Nutzern und Berechtigungen erlaubt. Die zunehmende Bedrohungslage für Daten und Dienstleistungen aus der Cloud könnte, so mutmaßt der TÜV Rheinland, auch dazu führen, dass der Cloud-Enthusiasmus einen Dämpfer erfährt. Kostenoptimierung – einer der Hauptgründe für das Auslagern von Daten in die digitale Wolke – muss in Frage gestellt werden, wenn die Sicherung der Dienste und allfällige Attacken langfristig mehr kosten als geplant. Stattdessen wird priorisiert werden müssen, welche Services und Daten wirklich in die Cloud müssen und welche Möglichkeiten betriebseigene Lösungen mit integrierten Cloud Services bieten.

In naher Zukunft werden immer mehr Sicherheitslösungen selbst direkt aus der Cloud kommen. Dazu gehören Security Ansätze wie Continuous Learning oder Incident Response Advisory Services und andere KI-Lösungen, die Echtzeit-Sicherheitsanalysen durchführen können. Spezialisten für Cloud Security werden entsprechend stärker nachgefragt werden als bisher.

 

Was kommt auf uns zu?

  • Cloud-Strategien müssen sich stärker mit Fragen zu Rechte-, Zugriffs- und Passwort-Management auseinandersetzen.
  • Die Bedeutung von Cloud Access Security Brokern wird stärker zunehmen

 

Neue Ziele: Gesundheitswesen und Industrie 4.0

Das Gesundheitswesen und damit sowohl vernetzte Medizingeräte in Krankenhäusern als auch hochsensible Patientendaten geraten immer stärker in den Fokus der Angreifer. Die zunehmende Gefährdung und beschränkte Budgets machen Risikoabwägungen und Priorisierungen notwendig, was die Absicherung der elektronischen Patientenakten angeht und welches Restrisiko für vernetzte medizinische Geräte in Kauf genommen werden kann. Ein Risikofaktor ist die rasend schnelle Entwicklung des Smartphones als Patienten-Gerät-Schnittstelle. Patienten übermitteln eigenständig Fitness- aber auch klinische Daten, ohne sich der möglichen Einfallstore, die sie Angreifern bieten, bewusst zu sein.

Die Automatisierung in der Industrie und die Digitalisierung der Fabriken schaffen Datendieben und Erpressern neue Möglichkeiten. Um die funktionale Sicherheit in der Fertigung aber auch die Sicherheit geistigen Eigentums zu gewährleisten. Hacker-Angriffe in der Industrie 4.0 können nicht nur Datenklau, sondern auch Sabotage zum Ziel haben. Hier ist die Sicherheit des Personals in der Fertigung gefährdet, das die vernetzten Maschinen bedient. Hier ist das Verständnis für das notwendige Risiko-Management vielerorts bereits herangereift und Standards für IT-Sicherheit schon weit verbreitet.

 

Was kommt auf uns zu?

  • Cyber-Security by Design muss sich sowohl für die Herstellung industrieller Komponenten und Geräte als auch in der Medizintechnik durchsetzen.
  • Bislang eingesetzte Firewalls müssen konsequent durch Next Generation Firewalls ersetzt werden.

 

Fazit: Mehr Verantwortung für den CISO

Der TÜV Rheinland schreibt in seinem Whitepaper: „Wichtig ist, dass Spezialisten für Cyber Security ihre Inhalte managementgerecht formulieren.“ Denn wenn es dem Chief Information Security Officer (CISO) nicht gelingt, der Management-Ebene zu vermitteln, warum gewisse Sicherheits-Maßnahmen essentiell wichtig für die Gewährleistung der Cyber-Sicherheit des Unternehmens sind, wird IT-Sicherheit schnell als Kostentreiber abgetan. Nur, wenn Sie über die aktuellen Bedrohungen auf dem Laufenden sind, können Sie auch angemessene Strategien zur Verteidigung entwickeln.

Die Verfasser des Whitepapers fordern nichts weniger als einen Paradigmen-Wechsel. Sind Sie bereit dafür?

 

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Geschwindigkeit vs. Sicherheit: Wie wird sichere Kommunikation optimiert
Der Cloud-Markt boomt – Diese 5 Cloud Skills boosten Ihre Karriere
Cybersecurity: Unternehmenswerte schützen

 

 

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Früh gestartet? IT-Talente (m/w) gesucht!

Sie sind

(Wirtschafts-) Informatiker oder (Wirtschafts-) Mathematiker und haben Ihr Studium ganz erfolgreich abgeschlossen? Sie  sind mit Ihrer Berufserfahrung optimal auf die spannende Aufgabe vorbereitet? Sie beherrschen Programmiersprachen, entsprechende Softwareentwicklungstools und Datenbanken.

Im Idealfall sind dies COBOL, DB2, JCL und Endevor?

Dann finden sie bei uns ein breites Themenspektrum, in dem Sie Ihr gesamtes Fachwissen einbringen können, und in dem Ihr Potenzial den Spielraum bekommt, den Sie brauchen.

Wer wir sind:

ITERGO ist der zentrale IT-Dienstleister der ERGO Group AG. Wir beschäftigen circa 1.400 Mitarbeiter an vier Standorten in Düsseldorf, Köln, Hamburg und München in allen gängigen IT Berufen (z.B. Anwendungsentwickler, Software-Ingenieure, Projektmanager, IT-Koordinatoren). Unsere Aufgabe ist es, eine einheitliche, konzernweite Systemlandschaft weiter zu entwickeln. Dabei setzen wir auf neueste Technologien und vor allem auf das kreative Potenzial unserer Mitarbeiter.

Hier ein paar Zahlen, Daten, Fakten:

  • Hochleistungsrechenzentrum mit einer Kapazität von rund 25.000 MIPS, über 1.000 TB Plattenspeicher und 4.000 Server-Instanzen
  • 15 Mio. Online-Transaktionen pro Tag
  • Druckvolumen von 240 Mio. Druckseiten pro Jahr
  • Kuvertiervolumen von ca. 45 Mio. Poststücken/Briefen pro Jahr
  • Betreuung von mehr als 28.000 Arbeitsplätzen und über 10.000 Drucker im Innen- und Außendienst in Deutschland
  • 20.000 Netzwerk-Anschlüsse für Sprache und Daten mit einem Gigabit-Backbone
  • 20.000 stationäre und 1.200 mobile Telefone
  • 1.000 Blackberries
    Gemeinsame Anwendungsentwicklung
  • 56.000 Programme, ca. 61 Mio. Lines of Code
  • 400 mittlere und große Projekte pro Jahr, 150.000 Personentage Projektleistung pro Jahr

Sehen Sie hier, was unsere Mitarbeiter über Karriere & Job bei ITERGO sagen:

http://www.ergo.com/de/Karriere/Berufserfahrene/Informatiker

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Nehmen sie gerne Kontakt mit uns auf!

http://www.ergo.com/de/Karriere/Berufserfahrene/Kontakt-Berufserfahrene

 

 

reBuy and the transformation of used goods into code

In case you haven’t heard about reBuy yet – here is your chance to get to know us a bit better ;)

reBuy is more than a pure online shop, we have been on the market for 13 years and have grown into a powerful business. We are dealing with pre-owned goods, an unlimited resource that is dependent on customers, selling their dearest belongings to us. As of right now, we have 3.4 million customers, handle 100.000 articles per day (in- and outbound) and send 15.000 packages to our customers from our own warehouse in Berlin- Rudow.

To fulfill high customer expectations our Tech Department, located in our head office in Berlin Schöneberg, works hand in hand with our Logistics. We have developed highly specialized quality checks that allow us to offer a simple buying process.

As the business model and the processing volume is not fun enough, we decided that certain critical operations should happen near real time. That includes stock movement, item availability and pricing.

To achieve our high goals/ requirements we are powering all this with …

  • A service orientated architecture spiced with an event driven system resulting in more than 50 various java and scala services that expose a JSON rest API and an event system driven powered by RabbitMQ that handles 65 million messages per day
  • One TB of Data stored in mysql and postgres
  • Solr with 3.5 million reads per day on one catalogue for searching and all calculated price and product data.
  • reBuy has one of the biggest product catalogue of pre-owned goods on the German market.
  • 87 uniques services that are hosted on AWS using docker and currently occupying 270 containers that are managed using Kubernetes
  • Java8 and spring to power our API services
  • 1 and Symfony3.3 for our web platform
  • Typescript, Angular4 with webpack for frontend magic
  • Various technologies like Ruby, Python, Go and Kotlin to master day to day tasks
  • Graylog that handles 1 million message per hour, new relic, Prometheus, Grafana, Sentry and Nagios give us the insights we need to keep an eye on our architecture

Five years ago all this wasn’t existing yet. We had one huge PHP monolith based on Zend Framework 1. Our code was unmaintainable, not performing well and not scalable so we had to change things.

Our Web, Finance, Platform and Logistics teams as well as our BI and Product Management team count in total 45 smart minds, who are working hand in hand throughout the company to extend and improve the technological foundation and thus to fulfill our expected growth.

What is more, reBuy is looking for some smart and enthusiastic engineers with either a PHP, Java or DevOps background to accompany our awesome teams on our journey! So don’t hesitate and start to work in an environment full of possibilities, where cake is not only desired but idolised ;)

 

IT-Freelancer werden – diese Skills brauchen Sie

Freelancer werden

Eine Wunschvorstellung für viele: Freelancer werden, sein eigener Chef sein, mit spannenden Projekten Geld verdienen. Aber wie schafft man den Übergang vom angestellten Entwickler bzw. Programmierer zum IT-Freelancer? Nicht jeder ist dafür geschaffen. Wir schauen uns die wichtigsten Fallstricke auf dem Weg zur Selbständigkeit an und untersuchen, welche Skills Sie dafür brauchen. Haben Sie das Zeug zum Freelancer? Nach der Lektüre dieses Artikels wissen Sie es.

 

Wichtig auf dem Weg zur Selbständigkeit: Organisationstalent

Natürlich ist es für einen IT-Freelancer zuallererst wichtig, dass er seinen Beruf beherrscht und über ausreichend Erfahrung in seinem Fachgebiet verfügt. Aber es gibt noch ein paar zusätzliche Aufgaben, die man als Freelancer im Vergleich zum Angestellten bewältigen muss. Um erfolgreich zu sein, bedarf es zuallererst der Fähigkeit zur Selbstorganisation. Sein eigener Chef zu sein bedeutet nämlich leider auch, dass man in der Lage sein muss, streng mit sich selbst zu sein. Eine wichtige Rolle spielt hier die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen – und sie dann auch einzuhalten.
Das gilt beispielsweise für die Frage, welche Aufgaben man selbst übernimmt und was man besser abgibt – an die Buchhalterin oder den Steuerberater beispielsweise. Man muss ja nicht alles selbst können – aber man muss sich darum kümmern, dass bestimmte Sachen erledigt werden.
Etwas Struktur und Organisation ist auch für den leider unabwendbaren Papierkram notwendig. Im Ernst, Sie ersparen sich viele graue Haare, wenn Sie schnell ein funktionierendes System für die Ablage von Rechnungen und Belegen einführen – statt regelmäßig am Jahresende in Panik zu geraten, weil sie diese verflixte Rechnung vom März nicht mehr finden.

 

Was erledige ich wann? Zeitmanagement ist unerlässlicher Skill für Freelancer

Ist das jetzt wichtig oder dringend? Kann das bis nächste Woche warten oder erledige ich das am besten sofort? Zeitmanagement und – auch wenn es ein bisschen kleinkariert klingt – Selbstdisziplin sind unerlässliche Skills für jeden Freelancer. Gehörig Spaß (oder wenn es haarig wird, zumindest Motivation) am eigenen Job sind ebenso wichtig, wenn es darum geht, morgens zeitig aufzustehen und sich an die Arbeit zu machen, obwohl kein Chef die Stirn runzelt wenn man zu spät im Büro auftaucht. Zu den halbwegs geregelten Arbeitszeiten, die man sich als IT-Freelancer selbst auferlegen sollte, gehört auch der Feierabend. Eine gesunde Portion Selbstdisziplin hilft, den Laptop abends zuzuklappen statt „nur noch kurz“ dieses eine Problem zu lösen.
Sie werden merken: am nächsten Morgen, wenn Sie ausgeschlafen und frisch motiviert sind, gelingt es Ihnen ohnehin viel besser. Beim Feierabend machen helfen natürlich auch feste Hobbies und ein stabiles soziales Umfeld, die einen daran erinnern, dass die Arbeit vielleicht doch nicht alles im Leben ist.

 

Kommunikationstalent: Ein oft unterschätzter Skill bei IT-Freelancern

Kommunikationstalent und soziale Kompetenzen sind ein oft unterschätzter Skill bei IT-Freelancern. Schließlich muss man seine Aufträge und Projekte erst einmal an Land ziehen. Um sich und seine Dienstleistungen erfolgreich an den Kunden zu bringen ist ein gewisses Maß an Charme nicht fehl am Platz. In der Regel arbeitet man als IT-Freelancer mit Kunden zusammen, die sich mit der Materie deutlich schlechter auskennen als man selbst. Dennoch sind sie natürlich hochinteressiert und wollen genau wissen, was man da macht und warum das eigentlich seinen Preis kostet. Da ist Kommunikationstalent gefragt, um seine Arbeit dem fachlichen Laien verständlich zu vermitteln – ohne ihn mit Fachchinesisch und Fremdwörtern „totzulabern“.
Beim Verhandeln mit dem Kunden ist auch eine gehörige Portion Selbstbewusstsein nicht verkehrt, wie Freelancer verraten. Man sollte nicht zu jeder Idee des Kunden Ja und Amen sagen, sondern ihm mit Sachverstand eine schlechte Idee auch mal ausreden können.
Schließlich sind Sie immer noch der Experte!

Freelancer müssen gut kommunizieren

 

Die Zeit der Abrechnung: Stundensatz berechnen und Arbeitszeit überwachen

Für Anfänger in der freiberuflichen Tätigkeit immer ein schwieriges Thema: Die Rechnung. Viele Anfänger machen den Fehler, sich zunächst unter Wert zu verkaufen und unverhältnismäßig günstige Stundensätze zu berechnen. Dafür finden sie und ihre Auftraggeber natürlich immer wieder Ausflüchte wie „ich muss ja erst noch Erfahrung sammeln“ oder „naja, wir kennen uns ja schon“, oder gar „der Kunde macht sich so gut im Portfolio“. Damit schadet man sich (und den Kollegen) jedoch langfristig selbst, indem man erstens die Preise verdirbt und zweitens den Eindruck vermittelt (noch) nicht professionell zu arbeiten.

Haben Sie das Selbstbewusstsein, marktübliche Preise zu verlangen! Informationen zu durchschnittlichen Stundensätzen finden Sie hier.

Und denken Sie daran, dass man als Freelancer ganz andere laufende Kosten hat, als ein Angestellter. Das fängt bei der Krankenversicherung an und hört bei der Einkommenssteuer noch lange nicht auf. Auch Arbeitsplatz, Programme, Rücklagen für Auftragsflauten und und und müssen bezahlt werden – und dann will man ja auch noch etwas dabei verdienen!
Zu einer seriösen Rechnung gehört auch, dass Sie die geleistete Arbeitszeit nicht Pi mal Daumen abschätzen und aufrunden, sondern möglichst genau angeben. Mit den Tracking-Programmen, die es auch browserbasiert und unentgeltlich gibt, ist das eigentlich ein Leichtes. Und schließlich – ja, das soll es immer wieder geben – denken Sie daran, rechtzeitig nach Abschluss des Projektes Ihre Rechnung zu stellen – und keine Angst, Mahnungen an säumige Zahler zu versenden!

 

Neugierig und fachlich stets am Ball bleiben – auch als IT-Freelancer

Als angestellter ITler wird man hin und wieder zu Fortbildungen geschickt oder kann die Teilnahme an Konferenzen und Workshops eigeninitiativ beim Chef beantragen. Als Freelancer muss man sich selbst darum bemühen, den fachlichen Anschluss nicht zu verlieren. Dabei ist die fest eingeplante regelmäßige Teilnahme an Weiterbildungen, Events oder Seminaren unerlässlich. Nur mit einer gesunden Portion Neugier auf das eigene Fachgebiet kann eine stete Weiterentwicklung der Hard Skills erfolgen. Und nur wenn man über technische Neuerungen und Best Practices auf dem neuesten Stand ist, bleibt man auch langfristig interessant für seine Kunden.

 

Netzwerken – Vitamin B ist der wichtigste Faktor beim Ergattern guter Aufträge

Außerdem hat die regelmäßige Teilnahme an Konferenzen und anderen Events einen nicht zu vernachlässigenden Nebeneffekt: Ihr Netzwerk.
Zwar vernetzen Sie sich bei solchen Gelegenheiten hauptsächlich mit Peers und Kollegen, doch auch die können sich beruflich auszahlen und Ihnen spannende IT-Projekte bescheren. Etwa wenn sie eine Auftragsanfrage, die sie selbst nicht wahrnehmen können, an Sie weitervermitteln oder vom Kunden hören, dass noch jemand mit genau Ihren Skills gebraucht wird. Sie sollten natürlich auch ein gutes Verhältnis zu Ihren bisherigen Kunden pflegen, die Ihre Dienste entsprechend gerne wieder in Anspruch nehmen und Sie auch gerne weiterempfehlen.
Natürlich gibt es viele Freelancer-Börsen, in denen Sie IT-Projekte finden – nicht zuletzt die Projektsuche bei Dice. Dennoch sind Vitamin B und ein verzweigtes professionelles Netzwerk nach wie vor wichtige Erfolgsfaktoren, wenn es um die Akquise geht. Es gibt Freelancer, die über die Hälfte ihrer Aufträge nur über persönliche Empfehlungen bekommen.

Also, legen Sie keine falsche Schüchternheit an den Tag und halten Sie Ihre Visitenkarten auf Events stets griffbereit!

 

Haben Sie das Zeug für den Freelance-Job? Jetzt brandaktuelle IT-Projekte finden auf dice.com!

 

Weitere Themen:
Aktuelle Trends am IT-Stellenmarkt: Der Dice Job Market Report 2017
Home Office – Chancen und Risiken
WordPress als Karriereweg

 

 

Fotos: Pexels

Wild West auf dem IT-Jobmarkt: So werden Sie von Headhuntern gefunden

Ein headhunter im Wilden Westen

Im wilden Westen ging man einem Headhunter eigentlich lieber aus dem Weg. Die eher zwielichtigen Kopfgeldjäger suchten Verbrecher tot oder lebendig und strichen vom Sherriff eine fette Prämie dafür ein. In der modernen Berufswelt geht es weniger martialisch zu, aber die Konkurrenz unter den Headhuntern – oder „Personalvermittlern“ wie sie auf Deutsch etwas unglamouröser heißen – ist immer noch hoch. Besonders im IT-Bereich, wo gut ausgebildete Spezialisten heiß umkämpfte Mangelware sind. Im Dienste gut zahlender IT-Unternehmen fahnden die modernen Kopfgeldjäger nach den vielversprechendsten Arbeitnehmern und werben sie wenn nötig von anderen Unternehmen ab. Sie wollen auf das Radar der Headhunter? Mit diesen 5 Tipps werden Sie garantiert bald angesprochen.

 

#1: Seien Sie in den wichtigsten Netzwerken für IT-Headhunter sichtbar

Besonders wichtig sind hier natürlich die professionellen Netzwerke Xing und LinkedIn, aber auch die „Freizeitnetzwerke“ Facebook, Twitter und so weiter sind in Ihrer Bedeutung nicht zu unterschätzen. Fast 30 % der Recruiter gaben in Dices Social Recruiting Report an, die Netzwerke regelmäßig nach passiven Kandidaten zu durchsuchen. Die wichtigste Regel hier lautet: Um gefunden zu werden, müssen Sie sichtbar sein. Machen Sie besonders in den professionellen Netzwerken klare Angaben über Ihre Skills und Ihren Lebenslauf. Xing beispielsweise bietet die Möglichkeit, seine wichtigsten Skills zu verschlagworten und darüber einfach auffindbar zu sein. Seien Sie nicht schüchtern, und verweisen Sie im Portfolio auf Projekte, auf die Sie wirklich stolz sind. Noch dazu gibt es hier die dezente Möglichkeit, Ihren aktuellen Karrierestatus gegenüber Headhuntern anzuzeigen. Bereit für etwas Neues, oder einfach nur offen für Angebote? Die Online-Jobsuche kann man in diesem Punkt durchaus mit der Nutzung eines Dating-Portals vergleichen. Seien Sie dementsprechend auch nicht zu offensiv dabei, Ihre Offenheit gegenüber Jobangeboten zu signalisieren. Wenn Sie gerade in einem Arbeitsverhältnis stehen, kann ein „auf Jobsuche“ in Ihrem Online-Profil ihre bisherigen Arbeitgeber schon mal irritieren! Verwenden Sie also lieber unterschwellige Formulierungen wie „immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen“.

 

#2: Nutzen Sie IT-Jobportale um von Recruitern gefunden zu werden

Viele IT-Jobportale – wie Dice – bieten Usern nicht nur die Möglichkeit, nach spannenden Jobs zu suchen, sondern geben auch Headhuntern die Möglichkeit, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Alles, was Sie tun müssen, um auffindbar zu sein, ist Ihren Lebenslauf dort zu platzieren. Das ist schnell erledigt und sorgt verlässlich dafür, dass die Anfragen von Recruitern häufiger werden. Achten Sie jedoch darauf, Ihre Profile bei Dice und ähnlichen Portalen stets aktuell zu halten! Hier tritt häufig nach einer Weile das aus den Augen-aus dem Sinn-Prinzip ein und man verliert den Überblick darüber, wo man eigentlich mit seinen Lebensläufen vertreten ist. Richten Sie sich also spätestens alle 6 Monate eine Erinnerung im Kalender ein, an der Sie Ihren Online Lebenslauf überprüfen und gegebenenfalls aktualisieren. Ein aktuelles Datum auf Ihrer Datei lässt Sie auch gleich interessanter auf Headhunter wirken. Sie signalisieren, dass Sie es ernst meinen und nach wie vor interessiert an einer Kontaktaufnahme sind.

 

#3: Helfen Sie dem Headhunter, Ihnen das richtige Angebot zu machen

Viele IT-Profis beschweren sich darüber, dass sie zwar von Headhuntern angesprochen werden, aber nie das „richtige“ Angebot unterbreitet bekommen. Gefühlt werden sie nur über uninteressante oder irrelevante Jobs informiert. Das kann aber auch daran liegen, dass sie nicht immer klar formulieren, was sie eigentlich wollen. Headhunter können auf ihrer Suche nach dem richtigen Kandidaten eben nur das beurteilen, was diese selbst von sich preisgeben. Also teilen Sie der Welt Ihre Wünsche mit und geben Sie nur die Skills an, die Sie für Ihren Traumberuf qualifizieren. Schneiden Sie Ihren Lebenslauf auf Ihren Traumberuf zu – und lassen Sie gezielt weg, auf was Sie nicht angesprochen werden wollen. Dabei hilft auch die direkte Ansprache, wenn Sie schon wieder ein irrelevantes Angebot von einem Headhunter bekommen haben. Anstatt die E-Mail kommentarlos zu löschen, teilen Sie dem Recruiter doch einfach mit, was das Problem ist. Sagen Sie ihm, dass Sie dieses Angebot nun wirklich nicht hinter dem Ofen hervorlockt, aber dass Sie bereit wären, sofort alles stehen und liegen zu lassen, für einen Job der… Diese E-Mail kostet Sie keine 5 Minuten, aber sie verbessert Ihre Chancen erheblich, dass zumindest dieser Recruiter Sie nur noch mit spannenden Angeboten kontaktiert. Noch dazu: Diese Übung hilft auch Ihnen selbst, sich darüber klar zu werden, was Sie sich für Ihre berufliche Zukunft eigentlich vorstellen.

 

#4: Fallen Sie positiv auf – auch den Headhuntern

Sie leiten einen Workshop, halten einen Vortrag oder schreiben einen Blog- oder Print-Artikel? Prima! Sorgen Sie dafür, dass die Welt – und die Zunft der Personalvermittler – davon erfährt. Es wäre albern, im Zuge der passiven Jobsuche einen Blog zu starten oder auf Stack Overflow einzusteigen, nur um gut dazustehen. Aber wenn Sie all das sowieso bereits tun, weil Sie sich wirklich dafür begeistern, dann halten Sie mit Ihrer Expertise bitte nicht hinterm Berg. Verweisen Sie in Ihrem Lebenslauf und Ihren Online-Profilen auf Webseiten und Projekte, die Headhunter über Ihre Skils auf Ihrem Gebiet in Kenntnis setzen. So können sich diese ganz einfach davon überzeugen, wo Ihre Talente liegen und für was Sie sich auch in Ihrer Freizeit begeistern. Und so erhalten Sie viel eher ein Angebot, das genau zu Ihnen passt.

 

#5: Persönliche Netzwerke über Karrierewünsche informieren

Eine Vorgehensweise von Headhuntern ist es, Experten und Führungskräfte einer Branche anzurufen und direkt nach persönlichen Empfehlungen für eine offene Stelle zu fragen. Das können Sie ganz einfach für sich nutzen. Lassen Sie Ihr Netzwerk und Ihre Bekannten wissen, was Sie beruflich so treiben und wo Ihre Schwerpunkte liegen. Ganz nebenbei können Sie signalisieren, dass Sie grundsätzlich immer für einen Karrieresprung bereit wären. So haben Ihre Bekannten Sie auf dem Schirm und können Sie gegebenenfalls weiterempfehlen, wenn sie nach einer persönlichen Empfehlung gefragt werden. Und für Sie ist das kein größerer Aufwand als ein bisschen Smalltalk auf der nächsten Konferenz.

 

Passiv auf Jobsuche – häufigster Status von IT-Profis

52 % aller festangestellten Tech-Profis gaben im letzten Dice-Job Market Report an, „offen für neue und interessante Angebote zu sein“. Das bedeutet: Sie sind nur passiv auf Jobsuche, wollen also nicht viel Arbeit in eine neue Stelle investieren – aber wenn jemand mit einem vielversprechenden Angebot um die Ecke kommt, sagen sie auch nicht nein. Die wenigsten von ihnen werden jedoch die Schritte unternommen haben, die nötig sind, damit diese Angebote auch kommen. Mit den 5 einfachen Maßnahmen aus diesem Artikel sind Sie ohne großen Aufwand zu betreiben schon ein gutes Stück interessanter für Headhunter geworden und bekommen bestimmt schon bald ein Angebot, das Sie nicht ablehnen können!

 

Stellen Sie jetzt Ihren IT-Lebenslauf bei Dice ein und lassen Sie sich finden!

 

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Diese IT-Skills bringen (amerikanischen) Informatikern jetzt das meiste Gehalt

Portrait auf einem Geldschein mit Fokus auf dem Auge

Ein nicht unerheblicher Teil der europäischen IT-Trends kommt aus den USA. Was dort heute heiß ist, kommt wenig später auch bei uns auf den Tisch. Deshalb lohnt sich der Blick über den Teich für eine Zukunftsprognose in Sachen IT-Gehälter und für einen Überblick, in welche Fortbildungen man jetzt investieren sollte. Unsere amerikanischen Kollegen von Dice.com haben kürzlich untersucht, welche IT-Skills in den USA gerade das meiste Gehalt bringen. Zeit für Sie, Ihre Skills nun auf Vordermann zu bringen, bevor Sie sich auf den Weg zur nächsten Gehaltsverhandlung machen oder die nächste Sprosse auf der Karriereleiter erklimmen.

 

Diese IT-Branchen boomen gerade in den USA

Vor allem in den Bereichen Cloud Computing und Internet of Things geht in den vereinigten Staaten gerade die Post ab. Einerseits migrieren gerade zahlreiche Unternehmen aus allen möglichen Industriezweigen ihre Daten von Hardware-Speichern in die Cloud. Andererseits ist plötzlich alles mit allem vernetzt – Milliarden Geräte vom Rasensprenger im Vorgarten bis zum Industrieroboter suchen einen sicheren Anschluss ans Netz. Dementsprechend sind Skills, die die Sektoren Storage und Vernetzung bei ihrem Wachstum unterstützen, gerade hoch im Kurs. Die starke Nachfrage bringt die begehrten IT-Profis in eine gute Verhandlungsposition und die Gehälter steigen.

 

Top-Skills mit den höchsten IT-Gehältern

Big Data-Spezialisten sahnen gerade ansehnliche Gehälter in amerikanischen Tech-Sektor ab. Besonders Skills in MapReduce, HBase, Cassandra und Apache Kafka, sowie versierter Umgang mit Elasticsearch bringen in den USA gerade durchschnittliche Jahresgehälter von über 120.000 $ ein. Den mit 5,7% größten Gehaltsanstieg im Gegensatz zum Vorjahr verzeichnen übrigens HBase-Profis. Vielleicht ist es Zeit, sich doch mal ausführlicher mit Hadoop auseinanderzusetzen. Die höchsten Gehälter streichen jedoch Cloud-Spezialisten ein. HANA (High performance Analytical Application)-Profis freuen sich über Durchschnittsgehälter von fast 129.000 $ im Jahr. Hier muss man allerdings dazu sagen, dass das Gehalt im Gegensatz zum Vorjahr um über 3 % gefallen ist – ob HANA bald vom Thron gestoßen wird, bleibt abzuwarten. Die 120.000 $ Marke durchbrechen aber auch Skills in Cloud Foundry und allgemein Kenntnisse in Platform as a Service-Anwendungen. Auch andere Bereiche schaffen den Sprung über die 120 k Marke, allerdings werden die Top-Skills hier weniger. Erwähnenswert sind Skills in der Illustrations-Anwendung Omnigraffle, die vor allem im UI- und UX-Design Anwendung finden. Wer das Programm aus dem Effeff beherrscht, gehört wahrscheinlich zu den Top 5 der meistverdienenden Tech-Profis.

 

Aufgelistet: Die Top 5 der bestbezahlten IT-Skills

1. HANA 128,958 $
2. MapReduce 125,009 $
3. Cloud Foundry 124,038 $
4. HBase 123,934 $
5. Omnigraffle 123,782 $

 

Die begehrtesten Programmiersprachen in den USA

Auch für Programmierer finden sich ein paar Informationen im Gehalts-Report von Dice US, obwohl sie wahrscheinlich wenig überraschend sind. Es sind vor allem Kenntnisse in den Programmiersprachen Drupal (PHP), JCL, XSLT und Objective C, die amerikanischen Programmierern gerade die stärksten Gehaltserhöhungen einbringen. Kein Wunder, denn diese Programmiersprachen finden im derzeitigen Boom von Vernetzung, Mobilität und Cloud Computing verbreitete Anwendung. Zwar gibt es für diese Sprachen auch jüngere, bei den Programmierern teilweise beliebtere Alternativen wie beispielsweise Swift statt Objective C für iOS-Anwendungen. Dennoch bauen amerikanische Unternehmen jetzt vermehrt auf Skills in diesen vier Sprachen.

Dice Tech Salary Survey Titelbild

Lesen Sie jetzt den kompletten Report und bleiben Sie auf dem neuesten Stand in Sachen IT-Skills!

 

IT Skill-Trends weltweit: Diese Sektoren boomen

Auch Global Knowledge, ein weltweiter Anbieter für Weiterbildungen in der IT-Branche, hat eine Studie in Auftrag gegeben. Sie untersuchten die Lukrativität von IT-Skills weltweit. Können Sie die Dice US-Ergebnisse bestätigen?

Auf den ersten Blick: Ja. Cloud Computing und Networking sind Bereiche, die gerade in allen Erdteilen boomen, nicht nur in den USA. Dementsprechend begehrt sind Profis in diesem Bereich und die Unternehmen haben große Schwierigkeiten, ausreichend ausgebildete IT-Profis zu finden. Weltweit gesehen sind es jedoch IT-ler aus dem Bereich Cyber Security, die am stärksten umkämpft sind, was sich entsprechend in ihren Gehältern niederschlägt. Das Ergebnis, dass vor allem zertifizierte Weiterbildungen bei der Gehaltsverhandlung helfen, sollte man jedoch mit Blick auf den Auftraggeber der Studie mit Vorsicht genießen.

 

Fazit: Jetzt IT-Skills schärfen und hohe Informatiker-Gehälter aushandeln

Die Themen Vernetzung, Cloud Computing und Cyber Security sind natürlich auch hierzulande schon längst ganz weit vorne. Das zeigen nicht zuletzt die zahlreichen Job-Angebote bei Dice in diesen Bereichen. Hohe Gehälter kann aber nur einstreichen, wer die relevanten Anwendungen und Programmiersprachen wirklich beherrscht. Beim Erlangen wichtiger Skills helfen Nebenprojekte, aktives Mitwirken in der Open Source-Community – und natürlich auch die Teilnahme am ein oder anderen Webinar oder einer Fach-Konferenz mit vielen Workshops. Viel Erfolg bei Ihrer Gehaltsverhandlung!

 

Für welche Jobs haben Sie die richtigen IT-Skills? Jetzt vielversprechende IT-Jobs bei Dice finden!

 

 

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Foto: pexels, dice.com

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